KATZEN BARF REZEPTE

„Du bist, was Du isst!“ der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach (1804–1872)

GEFLÜGEL

FLEISCH

FISCH

SAUCEN GELEE

LECKEREIEN

BARF-FUTTER-NUTZEN
BARF REZEPTE NAPF

BARF REZEPTE

Was soll ich kochen?

Katzen Barf Futter Fleisch

Als ich Gati komplett auf BARF umgestellt habe, habe ich mich täglich gefragt, was ich dem Kater in den Napf tun soll. Abwechslung im Napf ist wichtig, aber Du musst es nicht machen wie Karl Lagerfeld, der für seine Katze Choupette, von einem für sie engagierten Koch, pro Mahlzeit 4 Gerichte zur Auswahl kochen lässt.

Da ich nun beschlossen hatte für mein Katzentier frisch zu kochen, kam ich nach dem Feierabend kaum noch aus der Küche. Ich hatte mir einige BARF Rezepte aus dem Internet zusammengesucht. Vorbereiten, Kochen und dann Küche aufräumen. Es nahm so viel Zeit in Anspruch. Für die schönen Dinge, zum Beispiel mit Gati spazieren zu gehen oder zu kuscheln, blieb kaum noch Zeit.

Ich musste etwas ändern. Ich habe eine bekannte Strategie zu Hilfe genommen, wie ich das kulinarische Wohl von Kater-Gati für einen ganzen Monat sichern kann. Diese Strategie möchte ich Dir hier gerne vorstellen. Mit den BARF-Rezepten zusammen wirst Du dann jeden Tag Deiner Samtpfote etwas Leckeres und vor allem Gesundes vorsetzen können.

 

Meal Prep für Katzen

Ursprünglich kommt der Begriff Meal Prep aus der Fitnesssehne. Es ist eine Abkürzung für den englischen Begriff: meal preparation. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet er so viel wie Essenvorbereitung. Die Mahlzeiten werden für mehrere Tage vorbereitet.

Aber nicht nur Sportler schwören auf Meal Prep. Immer mehr Menschen kochen sich ihr Essen für eine ganze Woche vor. Auch ich mache das jetzt regelmäßig. Da ich auf der Arbeit keine Kantine habe, komme ich nicht mehr so schnell in Versuchung mir Chinapfanne, Pizza und co einzuverleiben.

 

Barf Katzen Rezepte Mael Prep

 

Du hast zwei Möglichkeiten, die fertigen Futterportionen für einen Monat oder länger haltbar zu machen. Die erste und meist genutzte Methode ist das Einfrosten. Bei Menüs aus rohem Fleisch ist das die beste Variante. Muskelfleisch, Innereien und ein bisschen Gemüse werden klein geschnitten oder mit dem Mixer püriert. Ich froste immer 100g pro Tagesration ein. Das sind dann zwei Portionen für Gati a 50g.
Ich nehme das Fleisch abends aus dem Tiefkühler und lasse es über Nacht auftauen.

Er bekommt aber auch selbst gekochtes. Das konserviere ich nach der guten, alten Marmeladen-Methode. Dafür spüle ich kleine Gläschen mit kochendem Wasser aus. Ebenso die dazugehörigen Deckel. Mit einer Schöpfkelle fülle ich dann das heiße Futter in die ebenfalls heißen Gläser. Sie sollten randvoll sein. Dann sofort den Deckel aufschrauben und auf den Kopf stellen. Nach 24h Abkühlung kannst Du sie kühl und trocken lagern. Auch diese Variante der Haltbarmachung kannst Du länger als einen Monat lagern. Aber genau wie bei der Tiefkühlmethode nicht länger als ein Jahr.

Bevor es den Tiefkühler gab, waren das Einkochen, Trocknen (dörren) und Pökeln die Methoden, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Das Einkochen hat auch eine gute Klimabilanz. Für die Lagerung wird kein Strom benötigt.

Barf Katzen Rezepte

 BARF Rezepte

 

„Du bist, was Du isst!“, das sagte schon der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach (1804–1872).
Dieser Ausspruch ist das Deutsche Pedant zu der asiatischen Weisheit „Die Ernährung ist die Grundlage der Gesundheit“.

Es gibt ganze Serien von Kochbüchern für Barf Rezepte für Katzen.
Die Vielzahl der Rezepte und deren Variationen hat mich nachdenklich gemacht. Es kam mir so vor, als wenn Barf Rezepte für Hunde recycelt wurden. Katzen haben aber ganz andere Ansprüche.
Der Sinn beim Barfen ist es, ein Beutetier möglichst naturnah „nachzubauen“.

Die unterschiedliche Zusammensetzung der einzelnen Menüs soll den Tages-Bedarf an Muskelfleisch 97% davon 5%Fett, Ballaststoffen 2% sowie zusätzliche Mineralien und Spurenelementen von 1% decken.

Katzen bevorzugen immer dasselbe Futter. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Katzeneltern auch immer wieder die gleichen Sorten kaufen. Den Spitzenreiter macht dabei das Nassfutter mit 70%. Das Trockenfutter wird nicht so gerne von den Dosi’s verfüttert.

Der Grund dafür ist, die Katze nimmt über das Futter die meiste Flüssigkeit ihres Tages-Bedarfs zu sich. Und davon ist bekanntlich wenig im Trockenfutter. Über ein BARF-Menü bekommt Deine Katze ausreichend Flüssigkeit. Im Frischfleisch sind über 60% Wasser enthalten. Und wenn Du noch selbstgemachte Soßen oder Gelees dazu gibst, hat Deine Samtpfote genügend Flüssigkeit zur Verfügung.

Ich stelle Dir hier einige Grundrezepte vor, die Du ausprobieren und variieren kannst, bis Du die Geschmacksrichtung Deiner Katze gefunden hast.
Der eine mag lieber gekochtes Futter, die andere rohes Fleisch, der nächste nur gedünsteten Fisch.

Auch habe ich für Dich Rezepte für Soßen und Gelees sowie für tolle Leckereien ausprobiert. Leider darf Kater-Gati einige dieser Menüs nicht bekommen, wegen seiner Rindereiweißallergie. Aber dem Kater Willi von meiner Schwiegermutter hat es geschmeckt. Ein Minz-Eis ist für Gati an heißen Tagen schon mal drin.

Barfen ist nichts für Katzen

Warum eigentlich? In der Natur fressen sie nur Fleisch. Der Grund, warum nur 10% aller Katzen gebarft werden ist wohl, dass viele, eigentlich alle Katzen mäklig sind. Es ist sehr schade, wenn man das selbst zubereitete Futter wegschmeißen muss, weil es genau heute nicht genehm ist.

Gati kostet gerne mal eine neue Geschmacksrichtung. Aber was heute absolut lecker war und regelrecht eingeatmet wurde, wird morgen komplett ignoriert als hätte ich ihm Spülwasser in den Napf getan. Demzufolge bekommt Gati nur kleine Portionen. Gerne frisst er die Fleischstücke auch aus meiner Hand. So habe ich eine gute Kontrolle, was er frisst und kann den Rest in den Kühlschrank stellen.

Katze Barfen Shrimps

Aber ich trickse ihn auch bisweilen mal aus. Wenn er das Futter so gar nicht will, streue ich ihm Zauperpuder über sein Futter. Jede Katze bevorzugt einen anderen Zauberpuder. Den kannst Du einfach selbst herstellen. Nimm eine Kaffemühle oder einen Handmörser und zerkleinere sein liebstes Leckerchen. Bei Gati ist es sein Trockenfutter. Damit habe ich eine 90% -tige Chance, dass er sein Futter frisst.

Es gibt viele Meinungen darüber, ob mann Nassfutter (in unserem Falle BARF) und Trockenfutter zusammen füttern sollte. Es ist nicht grundlegend falsch, aber auch nicht unbedingt richtig. Kater-Gati hat damit keine Probleme. Bei anderen kann es zu Durchfall und Erbrechen führen. Probiere es aus und schau, wie es Deiner Katze bekommt. Wenn Du unsicher bist, frage Deinen Tierarzt. Aber die meisten Katzen haben damit kein Problem.

Barf Katzen Rezepte Gewürze

Vermeide Gewürze

Was Dir besonders wichtig sein sollte, vermeide Gewürze!
Bei einigen der Rezepte aus den Kochbüchern sind mir Geschmacksverstärker untergekommen, wie Curry und Sojasoße. Sogar Knoblauch haben einige dort mit verarbeitet. Hierbei muss man wissen, dass sämtliche Lauchgewächse schädlich für unsere Katzentiere sind. Genauso wie Avocado. Sie sind das reine Gift. Gewürze solltest Du also ganz weglassen. Maximal ein wenig Meersalz, sonst nichts. Warum? Es schädigt die Nieren, kann zu Erbrechen und Durchfall führen.

Um die Rezepte noch einfacher zu gestalten, sind viele so aufgebaut, dass Du und Deine Katze fast dasselbe essen können.

Ein Beispiel:

Du kochst Dir einen Eintopf mit Huhn. Koche das Huhn mit ein wenig Salz, bis es gar ist. Dann nimm ein Teil von dem Hühnerfleisch und der Brühe für Deine Katze ab. Den Rest kannst Du dann weiter verarbeiten und für Dich selbst gut würzen.

Achte aber immer darauf, dass Du Deiner Samtpfote keine gekochten Knochen gibst, denn diese werden durch das Kochen spröde und können den Magen-Darm-Trakt Deines Tieres lebensbedrohlich verletzen.

Als ich die Rezepte kreiert habe, war es mir wichtig, dass alle wichtigen Nährstoffe in dem fertigen Menü enthalten sind UND es einfach und schnell zuzubereiten ist.

Ein paar Küchengeräte würde ich Dir in diesem Zusammenhang gerne vorstellen. Mehr zu diesem Thema findest Du in der Kategorie BARF-Shop Küchengeräte.

 

Abwechslungsreich

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist für die Gesundheit der Katze unerlässlich. Durch eine abwechslungsreiche Ernährung wird sichergestellt, dass die Katze alle Nährstoffe erhält, die sie benötigt. Eine ausgewogene Ernährung trägt außerdem dazu bei, dass die Katze ein gesundes Gewicht hat und sich wohl fühlt.

Regional und Saisonal

Kaufe Regionale und Saisonale Produkte für Dich und Deinen Vierbeiner. Damit wir auch in Zukunft noch frisches Obst und Gemüse auf den Teller bekommen, ist es wichtig regional und saisonal zu kaufen. Durch die kurzen Wege, die das Lebensmittel zurücklegen muss, spart man nicht nur CO2 ein, sondern auch Energie und Müll. Also lieber öfter mal auf dem Wochenmarkt einkaufen.

Katzen würden Mäuse kaufen

„Du bist was Du ißt!“

Hans-Ulrich Grimm, Deutschlands bekanntester Nahrungsmittelkritiker, hat in seinem neuen Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ die Grausamkeit der Tierfutterindustrie ans Licht gebracht. Denn die Werbung suggeriert uns, dass das Beste für unser Haustier gerade gut genug ist.