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Automatikuhr aufziehen,

wie funktioniert das richtig

Eine Automatikuhr aufziehen ist keine große Sache. Allerdings gibt es Dinge, worauf Du achten solltest, damit Du lange Freude an Deiner Automatikuhr hast.

Welche Möglichkeiten es gibt eine Automatikuhr aufzuziehen, darum soll es in diesem Artikel gehen.

Wenn Du also ein Umsteiger von einer quarz- oder batteriebetriebenen Uhr bist, dann lies den Artikel auf alle Fälle bis zum Ende und schau Dir folgendes kurzes Video an.

Automatikuhr aufziehen,

worauf man nach dem Kauf achten sollte

Hast Du eine neue Automatikuhr gekauft, ist es ratsam, dass Du die Automatikuhr zu Beginn „einlaufen“ lässt.

Mit Einlaufen lassen meine ich, dass Du die Automatikuhr die ersten Tage regelmässig trägst. Das hat einen gewissen Einfluss auf die Ganggenauigkeit der Uhr. Bei guten Juwelieren und Uhrenwerkstätten kann man dann die Ganggenauigkeit testen und etwas beeinflussen lassen. Juweliere und Uhrenwerkstätten haben die entsprechenden Geräte dafür.

Automatikuhr aufziehen über die Krone

Bevor sich die Automatikuhr durch Bewegung des Handgelenks oder des Armes selbst aufzieht, sollte man diese erst einmal richtig bis zum „Anschlag“ selbst über die Krone aufziehen.

Vermeide es allerdings zu starken Druck am Ende des Aufziehprozesses auszuüben. Vereinzelte Automatikuhren haben auch eine Art Aufzugsschutz, um die Feder nicht zu stark zu beanspruchen. Aber normalerweise ist es keine Wissenschaft die Uhr aufzuziehen.

Das Aufziehen über die Krone erfolgt nach oben im Uhrzeigersinn, bis ein gewisser Widerstand spürbar ist. Bei einer fast entspannten Feder kann man ca. 30 bis 35 Mal drehen, bis man den Widerstand spürt. Vermeide es über den gespürten Widerstand dann die Automatikuhr weiter aufzuziehen.

Aufziehen der Automatikuhr

durch Arm- oder Handgelenksbewegung

Weitere Möglichkeiten des Aufziehens einer Automatikuhr sind, die Arm- oder Handgelenksbewegung.

Die Automatikuhr nimmt anhand des oszillierenden, integrierten Metallgewichts die Bewegung des Arm- oder Handgelenks auf. Durch die integrierte Schwungmasse werden die Zahnräder angetrieben und die Feder wird gespannt. Die gespannte Feder speichert quasi die aufgenommene Energie und gibt diese dann wieder Stück für Stück frei.

Je nach Automatikuhr, der Bewegung und des Ruhens der Uhr wird die Uhr zwischen 24 bis 48 Stunden gespeichert. Es gibt auch Uhrenwerke, welche bis zu 8-10 Tage funktionieren.

Da wir uns aber im Segment der günstigen Automatikuhren bewegen, gehe davon aus, dass Deine Uhr nach 24-48 Stunden wieder aufgezogen oder getragen werden muss.

Hilfreich bei Automatikuhren ist es, wenn sie regelmässige und gleichlaufende Bewegungen erfährt. Also ruckartige Bewegungen oder die Benutzung bei Schlagsportarten wie Boxen, Tischtennis oder Squash u.a. sind kontraproduktiv. Aber wer kauft sich auch eine Automatikuhr, um damit zu boxen oder Tischtennis zu spielen?

Die meisten Uhrenliebhaber besitzen mehrere Automatikuhren für die verschiedensten Anlässe. Oft dient eine Automatikuhr als Schmuck für den Mann oder die Frau. Schau Dir auch die Artikel „Automatikuhren für Herren“ und „Automatikuhren für Damen“ an.

Manche Automatikuhren haben auch eine „verschraubte Krone“ die man erst einmal lösen muss, bevor man die Automatikuhr einstellen kann. Dies nur mal als zusätzlichen Hinweis zwischendurch.

Für das Aufziehen der Automatikuhr muss diese nicht gelöst werden, nur wenn Du die Uhrzeit oder das Datum einstellen musst.

Oft werden verschraubte Kronen auch für Taucheruhren genutzt.

Automatikuhr aufziehen, wenn man sie nicht

regelmässig trägt

Was aber, wenn Du nun die Automatikuhr nicht regelmässig aufziehen kannst, weil Du unterwegs bist und diese nicht trägst?

Für diesen Fall bietet sich ein sogenannter Uhrenbeweger an. Der Uhrenbeweger hat die Aufgabe, die Automatikuhr(en) regelmässig rotieren zu lassen. Wie beim Tragen der Uhr, wird also regelmässig Bewegungsenergie zugeführt und somit die Feder immer und immer wieder gespannt. Darum kann die Uhr nicht stehenbleiben und sie läuft permanent.

Wichtig bei Uhrenbeweger ist, dass sie verschiedene Bewegungsabläufe haben. Ein guter Uhrenbeweger hat meistens mehrere Programme und läuft auch vor- und rückwärts.

Uhrenbeweger gibt es für eine Uhr, aber auch für zwei oder 4 Uhren. Dazu aber mehr in der Rubrik Uhrenbeweger – welcher ist der richtige.

Preislich gibt es auch hier eine Spannbreite von ca. 80 Euro bis hin zu über 500 Euro. Wie bei Automatikuhren selbst, richtet sie der Preis nach der Verwendung der Matrialien und vor allem nach dem verbauten Motor. Dieser muss lange und gleichmässig laufen können.

Kurzer Hinweis für das Aufziehen der Automatikuhr. Manchmal kommt es vor, dass man die Uhr beim Aufziehen verstellt. Um die Uhr wieder richtig zu stellen, drehe die Zeiger auf alle Fälle vorwärts, in Uhrzeigerichtung. Es würde mich freuen, wenn ich Dir beim Thema „Automatikuhr aufziehen“ weiterhelfen konnte.